Medizinrecht · 20. August 2018
1. Die Beweislast für die Feststellung eines Behandlungsfehlers liegt bei einer physiotherapeutischen Gangschule bei dem Patienten. 2. Die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze zu einer Beweislastumkehr wegen eines durch die Behandlerseite voll beherrschbaren Risikos sind in einem derartigen Fall gerade nicht anwendbar. Bei krankengymnastischen Übungen besteht die Behandlung im Gegensatz zu pflegerischen Maßnahmen oder beim Transport des Patienten typischerweise gerade in der...
Medizinrecht · 20. August 2018
Abweichungen von einem geradezu zwingenden medizinischen Standard lösen naturgemäß prinzipiell einen Behandlungsfehler aus. Fortgeschrieben wurde die Rechtsprechung zur Konkretisierung des so genannten Facharztstandards (angedeutet in § 630 a II BGB). So soll für den bei einem Wettkampf eingesetzten Sportarzt nicht der Behandlungsstandard eines Notfallmediziners gelten, sondern der eines Allgemeinmediziners mit Schwerpunkt Sportmedizin. (NJW 2018, 1725, beck-online)
Medizinrecht · 19. Juli 2018
Die Leistungsmodalitäten privater Krankenversicherungen führen insbesondere bei grenzüberschreitenden Sachverhalten immer wieder zu Streit.
Medizinrecht · 13. Mai 2018
Unser Mandant litt unter sehr starken Bauchschmerzen auf der rechten Bauchseite sowie unter Übelkeit. Die Ärzte führten keine hinreichende Untersuchungen durch, sondern verabreichten nur Schmerzmittel und untersuchten die Lunge.
Medizinrecht · 19. März 2018
Eine neue Entscheidung des EuGH lässt neuerdings reine Indizienbeweise bei Produkthaftung wegen Impfstoffen zu.
Versicherungsrecht · 15. November 2017
Unsere Mandantin leidet an Multipler Sklerose, welche ihr vor allem den Arbeitsaltag erheblich erschwert. Gleichwohl will unsere Mandantin nicht aufgeben und geht an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit.
Medizinrecht · 31. August 2017
Im Zuge einer Operation wurde bei unserer Mandandin ein Drahtende fällschlicherweise im Clavicular-Gelenk plaziert. Diese Fehllage rief starke Beschwerden hervor, blieb jedoch - ebenfalls fehlerhaft - über insgesamt fünf Jahre unerkannt.
Versicherungsrecht · 11. August 2017
Unsere Mandantin hat eine private Unfallversicherung abgeschlossen. Nach einem Unfall weigerte sich diese jedoch, zu leisten.
Medizinrecht · 01. August 2017
Durch eine fehlerhaft und ohne genügende Aufklärung durchgeführte Darmspiegelung erlitt unsere Mandantin eine Milzruptur, die aufgrund Personalmangels in der Folge nur durch eine komplette Entfernung der Milz behandelt werden konnte. Der Krankenhausträger haftet auch für Schäden, die aufgrund fehlendem Personals entstanden sind

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