Medizinrecht · 25. Oktober 2019
Grundsätzlich liegt die Beweislast für einen objektiven Behandlungsfehler auf der Seite des Patienten. Dabei ist unerheblich, ob der Fehler Folge eines aktives Tuns oder Unterlassens der Behandlungsseite ist. Gelingt dem Patient der objektive Beweis des Behandlungsfehlers nicht, kommt es nicht zur Haftung der Behandlungsseite. In speziellen Fällen kann der Patient von der Beweiserleichterung im Arzthaftungsrecht profitieren. Einer dieser Fälle ist das sogenannte „voll beherrschbare...
Medizinrecht · 25. Oktober 2019
Zum: Anspruch des Patienten auf Information über Befunde und Prognosen, die im Rahmen einer ärztlichen Behandlung erhoben werden: Ein Arzt muss seinen Patienten grundsätzlich über bedrohliche Prognosen und Befunde in Kenntnis setzen muss, auch wenn der Behandlungsvertrag bereits beendet ist. Dies entschied der BGH am 26.06.2018. Konkret geht es dabei um Fälle, in denen ein Arzt, der die Behandlung des Patienten bereits abgeschlossen hat, als einziger Arztbriefe mit Informationen über...
Versicherungsrecht · 27. Juli 2019
Ende des letzten Jahres hatte das Landessozialgericht Baden-Württemberg über folgenden Sachverhalt zu entscheiden: Eine Ressortleiterin eines Telekommunikations-Unternehmens nahm an einem Treffen mit anderen Ressortleitern teil, bei dem unter anderem auch eine Wanderung auf dem Programm stand. Die Ressortleitern war als „Leiterin II“ beschäftigt. In ihrem Arbeitsvertrag hatte sich der Arbeitgeber vorbehalten, ihr auch andere, gleichwertige Aufgaben zu übertragen. Das Bergtreffen diente...
Versicherungsrecht · 18. Juli 2019
Der BGH entschied am 20.09.2018: Die Entgeltobergrenze, die sich für Privatkliniken aus § 17 Absatz 1 Satz 5 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes ergibt, findet wirksame Anwendung auf Privatkliniken, die mit einem Krankenhaus räumlich und organisatorisch in einer bestimmtem Weise verbunden sind. Geklagt hatte ein Versicherungsnehmer. Dieser verlangte von seiner privaten Krankenversicherung die Erstattung der Kosten für die Leistungen, die er während eines stationären Aufenthalts in einer...
Medizinrecht · 06. März 2019
ZUSAMMENFASSUNG: Im vorliegendem Fall wurden nicht die richtigen Untersuchungen bei den deutlichen Anzeichen eines Schlaganfalls durchgeführt. Wir fordern ein Schmerzensgeld i.H.v. 50.000,00 EUR von der behandelnden Klinik. FAZIT: Ein Schlaganfall mit eindeutiger Symptomatik wurde von mehreren Ärzten verkannt. Die Fehldiagnose hatte für unsere Mandantin fatale Folgen. FALL: Am frühen Morgen wachte unsere Mandantin mit unerträglichen Schmerzen auf. Sie plagte ein Schwindelgefühl, welches...
Medizinrecht · 06. März 2019
Trotz eindeutig darauf hinweisender Symptome untersuchte der gegnerische Augenarzt unseren damals 1-jährigen Mandanten nicht hin auf einen nur bei Kleinkindern auftretenden Augen-Tumor (Retinoblastom). Unser Mandant trägt deswegen heute ein Glasauge. Die Eltern unseres Mandanten, welcher zum Zeitpunkt der Behandlung jünger als ein Jahr war, stellten sich wegen familiärer Augenkrankheiten beim gegnerischen Augenarzt vor. Der Arzt stellte bei unserem Mandanten zum einen ein Schielen fest. Zum...
Medizinrecht · 06. März 2019
Durch falsche und irreführende Werbung vertraute unsere Mandantin dem Arzt und begab sich in Plastische und Ästhetische Chirurgische Behandlung, und leidet nun an den hieraus resultierenden Folgen eines Behandlungsfehlers. Unsere Mandantin stellte sich bei Fachärzten (die irreführend damit warben auch Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie zu sein) vor. Nach kurzer Schilderung des Eingriffs im Beratungsgespräch wurden eifrig Vorher-Nachher-Bilder ausführlich vorgezeigt....
Medizinrecht · 06. März 2019
Durch grob fehlerhaftes Verhalten und verspäteter diagnostizierter tiefen Beinvenenthrombose leidete unsere Mandantin unter starken Schmerzen, weswegen wir das zuständige Krankenhaus verklagten. Unsere Mandantin litt unter starken Unterbrauchschmerzen sowie an einem Ziehen im Oberschenkel, welcher zudem nach dem Gehen blau anlief. Unsere Mandantin suchte die Notaufnahme auf, um sich dort behandeln zu lassen. Der diensthabende Arzt stellte hier eine bläuliche Verfärbung und eine Schwellung...
Versicherungsrecht · 19. Januar 2019
Der BGH entschied: Ein bei einem Unfall Geschädigter kann die Kosten für die ärztliche Behandlung nur vom Schädiger ersetzt verlangen, wenn feststeht, dass der Unfall für die Schädigungen verantwortlich ist. Ein reiner Verdacht einer Verletzung reicht dafür nicht aus. Geklagt hatte eine Versicherung. Die Klägerin hatte für zwei ihrer Versicherten Aufwendungen erbracht. Die Versicherten kollidierten während einer Fahrt in einem Pkw mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Einer der beiden...
22. Dezember 2018
Geklagt hatten die Eltern einer Tochter, die an Trisomie 18 und schweren körperlichen Fehlbildungen litt. Aufgrund der Krankheit war es der Tochter nicht möglich, ihren Kopf selbständig zu halten, selbst zu essen, zu krabbeln oder zu laufen. Neben den körperlichen Beschwerden litt sie unter starken Unruhezuständen. Mit drei Jahren verstarb sie an den Folgen ihrer Grunderkrankung. Die Kläger erwarteten bei der Klage ihr zweites Kind. Dass die Ärzte, die die Mutter während der...

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Arzthaftung

Als Opfer von Behandlungsfehler, von Arzthaftung und von ärztlichen Aufklärungsfehlern steht dem geschädigten Patienten nicht nur Schmerzensgeld, sowie Schadensersatz wegen aller Folgeschäden zu. Als geschädigter Patient benötigen Sie einen erfahrenen echten Patientenanwalt, der seit vielen Jahren nur auf der Seite der Patienten kämpft.

Personenversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherungen und private Unfallversicherungen müssen in der Regel immer dann zahlen, wenn der Patient -wie in den Bedingungen vereinbart- berufsunfähig bzw. verunfallt ist. Nicht selten weigern sich die Versicherungen zu bezahlen und schieben dabei Gründe vor, die oftmals juristisch falsch sind. Hier gilt es "Ruhe bewahren" und mit den richtigen Argumenten zu kontern!

Schmerzensgeld

Die Höhe des Schmerzensgeldes hängt vom Maß der verursachten körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen des Patienten ab. Die Schwere dieser Belastungen wird vor allem durch die Stärke, Heftigkeit und Dauer der erlittenen Schmerzen und Leiden bestimmt.

Geburtsschaden

Gerade ärztliche Fehler bei der Geburt oder Entbindung eines Kindes sind besonders drastisch, nicht nur für das Kind, auch für die Eltern. Es liegt dann ein sogenannter "Geburtsschaden" vor, der für die Familie meist schwere wirtschaftliche Folgen haben kann. Die Schadensersatzansprüche gehen hier meist in die Millionenhöhe und sollten von Anfang an gut vorbereitet und durchgesetzt werden.



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