Medizinrecht · 28. Januar 2020
Wir fordern Schmerzensgeld in Höhe von mindestens 100.000 Euro. Unser Mandant erlitt beim universitären Fußballsport einen Unfall. Beim Zusammenprall mit einem Mitspieler verdrehte sich sein linkes Bein. Der Mitspieler, der durch den Zusammenstoß ebenfalls zu Fall gebracht wurde, landete auf dem verdrehten Sprunggelenk unseres Mandanten. In einer Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie stellte man eine starke Schwellung, sowie einen Druckschmerz über dem oberen...
Medizinrecht · 25. Oktober 2019
In speziellen Fällen kann der Patient von der Beweiserleichterung im Arzthaftungsrecht profitieren. Einer dieser Fälle ist das sogenannte „voll beherrschbare Risiko“. Liegt der Behandlungsfehler im objektiv voll beherrschbaren Bereich der Behandlungsseite, folgt daraus gem. § 630 h I BGB die Beweislastumkehr zu Gunsten des Patienten. Dann muss die Behandlungsseite beweisen, dass kein objektiver Behandlungsfehler vorliegt. Dies ist stets der Fall, wenn es für die behandelnden Ärzte oder...

Medizinrecht · 25. Oktober 2019
Zum: Anspruch des Patienten auf Information über Befunde und Prognosen, die im Rahmen einer ärztlichen Behandlung erhoben werden: Ein Arzt muss seinen Patienten grundsätzlich über bedrohliche Prognosen und Befunde in Kenntnis setzen muss, auch wenn der Behandlungsvertrag bereits beendet ist. Dies entschied der BGH am 26.06.2018. Konkret geht es dabei um Fälle, in denen ein Arzt, der die Behandlung des Patienten bereits abgeschlossen hat, als einziger Arztbriefe mit Informationen über...
Versicherungsrecht · 27. Juli 2019
Ende des letzten Jahres hatte das Landessozialgericht Baden-Württemberg über folgenden Sachverhalt zu entscheiden: Eine Ressortleiterin eines Telekommunikations-Unternehmens nahm an einem Treffen mit anderen Ressortleitern teil, bei dem unter anderem auch eine Wanderung auf dem Programm stand. Die Ressortleitern war als „Leiterin II“ beschäftigt. In ihrem Arbeitsvertrag hatte sich der Arbeitgeber vorbehalten, ihr auch andere, gleichwertige Aufgaben zu übertragen. Das Bergtreffen diente...

Versicherungsrecht · 18. Juli 2019
Der BGH entschied am 20.09.2018: Die Entgeltobergrenze, die sich für Privatkliniken aus § 17 Absatz 1 Satz 5 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes ergibt, findet wirksame Anwendung auf Privatkliniken, die mit einem Krankenhaus räumlich und organisatorisch in einer bestimmtem Weise verbunden sind. Geklagt hatte ein Versicherungsnehmer. Dieser verlangte von seiner privaten Krankenversicherung die Erstattung der Kosten für die Leistungen, die er während eines stationären Aufenthalts in einer...
Medizinrecht · 06. März 2019
ZUSAMMENFASSUNG: Im vorliegendem Fall wurden nicht die richtigen Untersuchungen bei den deutlichen Anzeichen eines Schlaganfalls durchgeführt. Wir fordern ein Schmerzensgeld i.H.v. 50.000,00 EUR von der behandelnden Klinik. FAZIT: Ein Schlaganfall mit eindeutiger Symptomatik wurde von mehreren Ärzten verkannt. Die Fehldiagnose hatte für unsere Mandantin fatale Folgen. FALL: Am frühen Morgen wachte unsere Mandantin mit unerträglichen Schmerzen auf. Sie plagte ein Schwindelgefühl, welches...

Medizinrecht · 06. März 2019
Trotz eindeutig darauf hinweisender Symptome untersuchte der gegnerische Augenarzt unseren damals 1-jährigen Mandanten nicht hin auf einen nur bei Kleinkindern auftretenden Augen-Tumor (Retinoblastom). Unser Mandant trägt deswegen heute ein Glasauge. Die Eltern unseres Mandanten, welcher zum Zeitpunkt der Behandlung jünger als ein Jahr war, stellten sich wegen familiärer Augenkrankheiten beim gegnerischen Augenarzt vor. Der Arzt stellte bei unserem Mandanten zum einen ein Schielen fest. Zum...
Medizinrecht · 06. März 2019
Durch falsche und irreführende Werbung vertraute unsere Mandantin dem Arzt und begab sich in Plastische und Ästhetische Chirurgische Behandlung, und leidet nun an den hieraus resultierenden Folgen eines Behandlungsfehlers. Unsere Mandantin stellte sich bei Fachärzten (die irreführend damit warben auch Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie zu sein) vor. Nach kurzer Schilderung des Eingriffs im Beratungsgespräch wurden eifrig Vorher-Nachher-Bilder ausführlich vorgezeigt....

Medizinrecht · 06. März 2019
Durch grob fehlerhaftes Verhalten und verspäteter diagnostizierter tiefen Beinvenenthrombose leidete unsere Mandantin unter starken Schmerzen, weswegen wir das zuständige Krankenhaus verklagten. Unsere Mandantin litt unter starken Unterbrauchschmerzen sowie an einem Ziehen im Oberschenkel, welcher zudem nach dem Gehen blau anlief. Unsere Mandantin suchte die Notaufnahme auf, um sich dort behandeln zu lassen. Der diensthabende Arzt stellte hier eine bläuliche Verfärbung und eine Schwellung...
Versicherungsrecht · 19. Januar 2019
Der BGH entschied: Ein bei einem Unfall Geschädigter kann die Kosten für die ärztliche Behandlung nur vom Schädiger ersetzt verlangen, wenn feststeht, dass der Unfall für die Schädigungen verantwortlich ist. Ein reiner Verdacht einer Verletzung reicht dafür nicht aus. Geklagt hatte eine Versicherung. Die Klägerin hatte für zwei ihrer Versicherten Aufwendungen erbracht. Die Versicherten kollidierten während einer Fahrt in einem Pkw mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Einer der beiden...

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ANWALTGRAF Karlsruhe gehört zu den TOP-Kanzleien 2020 im Medizinrecht. Empfohlen von WirtschaftsWoche.

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Michael Graf Patientenanwälte Karlsruhe sind im Patientenrecht ausgezeichnet mit "TOP-Anwalt 2020 Medizinrecht" von WirtschaftsWoche 10/2020.


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Arztfehler

Als Opfer von Behandlungsfehler, von Arzthaftung und von ärztlichen Aufklärungsfehlern steht dem geschädigten Patienten nicht nur Schmerzensgeld, sowie Schadensersatz wegen aller Folgeschäden zu. Als geschädigter Patient benötigen Sie einen erfahrenen echten Patientenanwalt, der seit vielen Jahren nur auf der Seite der Patienten kämpft.

Geburtsfehler

Gerade ärztliche Fehler bei der Geburt oder Entbindung eines Kindes sind besonders drastisch, nicht nur für das Kind, auch für die Eltern. Es liegt dann ein sogenannter "Geburtsschaden" vor, der für die Familie meist schwere wirtschaftliche Folgen haben kann. Die Schadensersatzansprüche gehen hier meist in die Millionenhöhe und sollten von Anfang an gut vorbereitet und durchgesetzt werden.

Personenversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherungen und private Unfallversicherungen müssen in der Regel immer dann zahlen, wenn der Patient -wie in den Bedingungen vereinbart- berufsunfähig bzw. verunfallt ist. Nicht selten weigern sich die Versicherungen zu bezahlen und schieben dabei Gründe vor, die oftmals juristisch falsch sind. Hier gilt es "Ruhe bewahren" und mit den richtigen Argumenten zu kontern!

Personenschaden

Die Höhe des Schmerzensgeldes hängt vom Maß der verursachten körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen des Patienten ab. Die Schwere dieser Belastungen wird vor allem durch die Stärke, Heftigkeit und Dauer der erlittenen Schmerzen und Leiden bestimmt.


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